Was sind Onlinegames?
Begriffsklärung:
Onlinegames (zu deutsch "Online-Spiele") können ganz schnell und einfach erklärt werden. Es handelt sich dabei um Spiele, die entweder direkt über den Browser gespielt werden oder um ein normales Computerspiel, das über einen Server zusammen mit anderen Benutzern gespielt werden kann.Da die Bedeutung von Browsergames noch eher gering ist, werden auf dieser Seite nur die als normales Computerspiel spielbbaren Onlinegames genauer beschrieben.
Chancen und Probleme

Desweiteren werden verschiedene Fähigkeiten bei Spielen trainiert: Teamgeist, Kreativität oder Strategie. Da Onlinegames nie alleine gespielt werden können, müssen die Fähigkeiten immer weiter ausgebaut werden, um weiterhin aktiv am Spiel teilnehmen zu können. Falls man sich, wie dies in vielen Onlinegames üblich ist zu einem Team (meist spricht man von einem Clan) zusammengeschlossen hat, wird die Teamfähigkeit nochmals zusätzlich gestärkt und man tritt geschlossen mit seinem Team auf.
Dabei sind auch persönliche Treffen denkbar.
Probleme: Onlinegames werden meist mit einer Vielzahl von Problemen verbunden. Diese sollten in dieser Liste etwas näher erläutert werden:
- Gewalt bei Onlinespielen
Immer wieder wird in den Medien von Gewalt in Onlinegames berichtet. Spiele wie Counter-Strike haben als primäre Zielsetzung das Töten/Eliminieren der Gegner. Jedoch wird dies keinesfalls verherrlicht, sondern stellt wie schon erwähnt das Ziel des Spiels dar. Darüber müssen sich die User dies Spiels natürlich bewusst sein und zwischen Realität und Spiel unterscheiden können. Die Inhalte der Fantasiewelt dürfen nicht in der Realität ausgelebt werden. - Hoher Zeitaufwand: Spiele wie World of Warcraft leben von den vielen Spielern die täglich viele Stunden die Spielwelt besuchen. Damit verbunden ist ein hoher Zeitaufwand für die Spieler, da sie verschiedene Dinge (z.B. Belohnungen in Form von virtuellen Währungen oder Punkten) sammeln müssen. Vor allem wenn man in einem Clan spielt, muss man oft viele Stunden gemeinsam mit seinen meist virtuellen Freunden "arbeiten".
- Realitätsverlust: Damit eng verbunden ist der Verlust des Kontakts zur Außenwelt. Manche Spieler brechen den Kontakt zu Familie und Freunden immer mehr ab. Sie ziehen sich zum Spielen in einem abgedunkelten Raum zurück und verbleiben dort für viele Stunden am Stück.
Dies stellt ohne Zweifel eine Gefahr des Onlinegamings dar. Gründe für diesen Realitätsverlust sind beispielsweise der eben erwähnte hohe Zeitaufwand und die Sucht nach Onlinegames, die durchaus entstehen kann. Daher sollte man hier darauf achten, dass der Kontakt zu Freunden und Familie in der echten Welt auch weiterhin besteht.

Die zwei bedeutendsten Onlinegames
Zu den 2 bedeutendsten Onlinegames gehört wohl Counter-Strike und World of Warcraft (kurz WoW), die an dieser Stelle genauer beschrieben werden sollten:
Counter-Strike:
Counter-Strike (kurz CS) und andere Versionen wie beispielsweise Counter-Strike Source (CSS) sind Online-Taktik-Shooter. Heißt Onlinegames, die als Zielsetzung haben andere Gegner (z.B. andere user- und teilweise auch computergesteuerte Gegner) mit verschiedensten Waffen zu töten.
Dabei wird in verschiedenen Umgebungen (sog. maps) gespielt, die auf Gameservern gehostet werden. Der Hersteller von CS bietet Plugins an, die es möglich machen, dass jeder der einen Server besetzt auch einen Gameserver betreibt, was im Endeffekt viel zur Beliebtheit des Spiels beigetragen hat.
World of Warcraft:
World of Warcraft (WoW) ist ein Multigamer Onlinespiel des Unternehmens Blizzard Entertainment. Es wurde 2004 veröffentlicht und erfreut sich sehr großer Beliebtheit.
Ziel ist es auf der virtuellen Welt "Azeroth" verschiedenste Aufgaben (sog. Quests) zu erfüllen. Diese Welt ist sehr komplex, da sie aktiv von den Usern mitgestaltet werden kann, die oftmals gegeneinander antreten.
Da viele dieser Aufgaben sehr komplex sind, ist es nicht verwunderlich, dass viel Zeit am PC verbracht werden muss, um in der Onlinewelt erfolgreich zu sein.