Warum ist Salat beim Aufschneiden innen gelb?

Veröffentlicht: 15. Februar 2022 von

Salat - die perfekte Beilage

Salat gehört zu den beliebtesten Beilagen. Unzählige Salatsorten bieten die Möglichkeit, zu annähernd jedem Gericht die perfekte Wahl zu treffen. Neben Pflücksalaten wie Rucola oder Feldsalat sind vor allem Kopfsalate in unseren Breiten besonders beliebt.

aufgeschnittener Salat
Das beste vom Salat: die inneren Blätter
Salatliebhaber haben es dabei meist ganz besonders aus die hellen, saftigen Salatherzen abgesehen – die inneren Blätter des Salatkopfes, die von den sattgrünen Außenblättern vor Licht und anderen äußeren Einflüssen geschützt werden.
Sie sind in der Regel besonders zart und geschmackvoll, während die dunklen Außenblätter des Salates Bitterstoffe ausbilden, die unserem Gaumen nicht zusagen. Doch warum sind die inneren Blätter des Salates hellgelb und die Außenblätter dunkel?

Bittere Außenblätter als Schutz vor hungrigen Tieren

Wie die meisten Pflanzen ist auch der Salat ein besonders beliebter Punkt auf dem Speisezettel vieler Tiere, wie etwa Hasen oder auch Schnecken. Viele Gemüsesorten haben sich auf diesen Umstand eingestellt und wissen sich zu schützen – so auch der Salat.

Um die innenliegenden, jungen Salatblätter sowie den Strunk, also die Verbindung der Salatpflanze zu seinen Wurzeln, zu schützen, werden die äußeren Blätter zu einer Art Schutzschicht, die hungrige Tiere abhalten soll. Um dies zu erreichen werden diese äußeren Salatblätter dunkel und entwickeln Bitterstoffe.
Diese weniger appetitlichen Blätter liegen schützend um das zarte Salatherz und sollen dafür sorgen, dass sich Schnecken und andere Salatliebhaber gar nicht erst an die wohlschmeckenden jungen Blätter heranwagen.

Wie erfahrene Salatgärtner wissen, ist dieser Plan nur selten wirklich von Erfolg gekrönt, denn sehr zum Ärgernis des Salatliebhabers nehmen etwa die stets hungrigen Schnecken nur selten wirklich Kenntnis von den bitteren Außenblättern und umgehen diese einfach, um an die saftigen Herzen zu gelangen.

Der Mensch zeigt sich ebenso flexibel und hat nicht selten sogar eine Vorliebe für die herberen Außenblätter entwickelt. Diese sind nicht etwa weniger gesund als die zarten Salatherzen der Kopfsalate und keineswegs giftig. Tatsächlich enthalten die dunkleren Außenblätter sogar mehr Vitamin C als die hellen Salatherzen, da dieses vor allem dann entsteht, wenn die Blätter dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Sowohl die hellen Innenblätter als auch die dunkleren Außenblätter können daher bedenkenlos gegessen werden und bieten oftmals einen interessanten Kontrast zueinander.

Salat außen gelblich - was kann das bedeuten?

Salat kann allerdings auch gelblich werden, wenn er zu lange geerntet auf seine Weiterverwendung wartet – vor allem, wenn er bereits aufgeschnitten wurde.
Färben sich die Blätter dann gelblich oder bräunlich und werden unappetitlich weich, sollten diese vor dem Zubereiten entfernt werden.

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